Veröffentlicht am So., 28. Jun. 2020 13:00 Uhr

Der Kirchenkreis hat viele Gesichter - und auch einige neue. Wir stellen sie Ihnen vor.

Hinein ins blaue Licht: Seit dem 1. Juli ist Jutta Pfannkuch (*1967) Pfarrerin für Citykirchenarbeit an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, die jährlich von rund 1,3 Millionen Menschen besucht wird. Sie freue sich, mit Menschen unterwegs zu sein - auf ihrer Lebensreise oder ganz wörtlich bei ihrem Besuch in der Gedächtniskirche, sagt Jutta Pfannkuch. Ihre Erfahrungen in der Projektentwicklung als Schulpfarrerin und Seelsorgerin möchte sie nutzen, um mit allen Generationen neue Wege auszuprobieren, den christlichen Glauben zu entdecken - zum Beispiel durch kirchenpädagogische Angebote und Andachten im Alltag. Die reichen Traditionen der Gedächtniskirche aufzunehmen und mit anderen in Gemeinde, Kirchenkreis und darüber hinaus weiterzuentwickeln, sieht sie als große Chance. Nach dem Theologie-Studium in Frankfurt und Heidelberg schloss Jutta Pfannkuch ihr Vikariat in der Westfälischen Kirche ab. Sie arbeitete zwei Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Comenius-Institut zu religiösem Lernen von Konfirmand*innen sowie als Schulseelsorgerin.


Dienstbeginn mitten in Corona-Zeiten - für Maraike Winkler fühlte sich das genau richtig an. "Zusammenhalt und Unterstützung in einer Kirchengemeinde sind jetzt noch wichtiger als sonst", sagt die 38-Jährige, die seit Mitte Mai das Team des Kindergottesdiensts und die Konfirmandenarbeit in der Kirchengemeinde Am Lietzensee verstärkt. Vor ihrem Umzug an den Lietzensee war sie in der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinmachnow verantwortlich für den Arbeitsbereich Kinder und Jugend. Vor ihrem Zweitstudium zur Gemeindepädagogin arbeitete die Kunsthistorikerin sowohl administrativ als auch kreativ in Berliner Kunst- und Kulturinstitutionen - Erfahrungen, die sich auch in der Gemeindearbeit widerspiegeln werden.

Fotos: privat

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