Veröffentlicht am Mi., 23. Dez. 2020 07:15 Uhr

Der Alltag mit Kindern ist wunderbar und herausfordernd – und manchmal beides gleichzeitig. Auf dem Evangelischen Campus Daniel berät Diplom-Pädagogin Martina Rohrbach Eltern in Fragen rund um Familienleben und Erziehung. Dieser Themenfundus und persönliche Beobachtungen sind die Inspiration für ihren wöchentlichen Blog „Familiensinn“.

Liebe Eltern, -Mütter und Väter-, Familien und Klient*innen, 

ich möchte mich für das große Vertrauen bedanken, das Sie mir in diesem unglaublichen  Jahr 2020 entgegengebracht haben!  

Für mich war es, vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie, auch eine erfüllende Zeit. Ich hatte das Gefühl, mein Wissen und meine Fähigkeiten in die Beratungs- und Mediationsprozesse bei freier Zeitgestaltung ohne jeglichen Druck von außen einbringen zu können. So merkwürdig es klingen mag, aber auch Sie haben mir Halt gegeben, gut und sinnvoll durch dieses Jahr zu kommen. Es war ein wunderbares Nehmen und Geben auf einer gleichwürdigen Ebene, verbunden mit der Hoffnung, dass unsere gemeinsame Arbeit für Sie nützlich und hilfreich war und ist. Natürlich wünsche ich mir für Sie eine nachhaltige Wirkung!  

Und es wird über den 31. Januar 2021 hinaus weitergehen. Ich habe bis zum 30. Juni 2021 im Kirchenkreis eine Verlängerung bekommen, um in Teilzeit weiterhin für Sie da sein zu können. Auf jeden Fall online oder irgendwo auf dem Evangelischen Campus Daniel, denn „mein“ Büro wird eventuell anderweitig genutzt. Aber ich stehe noch zur Verfügung und kann auch meine Texte auf www.cw-evangelisch.de/elternberatung am Dienstag und Donnerstag weiter veröffentlichen.  

Eine kleine Bitte habe ich noch. Wenn Sie irgendwann in einer Mußestunde eine kleine Reflexion für sich vornehmen und mir unter „Betreff: Evaluation“ ein Feedback per Mail senden würden, was in unserer gemeinsamen Arbeit für Sie besonders wichtig war, wäre ich sehr dankbar.

Unsere Website gibt keine ‚Likes‘ und Möglichkeit zu schnellen Kommentare her, sodass es vielleicht auch für Sie bereichernder ist, in Ruhe zu reflektieren, was in unseren Gesprächen oder durch meine Texte tatsächlich hilfreich war. (Meine Blogs bis September 2020 sind alle per PDF unter www.cw-evangelisch.de/elternbe... herunterzuladen.) 

Jetzt wünsche ich Ihnen entspannte Weihnachtstage, wenn auch unter Pandemie-Bedingungen, Hauptsache in innerer liebevoller Verbundenheit, und einen zuversichtlichen Wechsel ins neue Jahr 2021! (Und Sie wissen, ehe eine Katastrophe in oder zwischen Ihnen ausbricht, dass Sie sich jederzeit melden dürfen.)    

Von Herzen -

Ihre/Eure Martina Rohrbach 

  







Das Gasthaus  

Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus. Jeden Morgen ein neuer Gast.

Freude, Depression und Niedertracht – auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit kommt als unverhoffter Besucher.

Begrüße und bewirte sie alle! Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist, die gewaltsam dein Haus seiner Möbel entledigt. Selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll; vielleicht reinigt er dich ja für neue Wonnen.

Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit – begegne ihnen lachend an der Tür und lade sie zu dir ein.

Sei dankbar für jeden, der kommt denn alle sind zu Deiner Führung geschickt worden aus einer anderen Welt. Rumi     

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