Veröffentlicht am Fr., 7. Mai. 2021 10:31 Uhr

Christen- und Judentum sind eng verbunden. Die ökumenisch verantwortete Kampagne "#beziehungsweise: jüdisch und christlich - näher als du denkst“ möchte diese Verbundheit zeigen. Mit dem Stichwort „beziehungsweise“ soll der Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis in ihrer vielfältigen Ausprägung gelenkt werden. Die Kampagne ist ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Die Evangelische Kirche in Charlottenburg-Wilmersdorf widmet dem Thema eine eigene Gesprächsreihe: Prominente Gäste sprechen an drei Abenden über ihre jüdische Identität, Klischees und ihr Jüdischsein im Alltag.

Den Auftakt macht die Journalistin und Autorin Mirna Funk am Mittwoch, 2. Juni 2021 um 19.30 Uhr im Saal der Lindenkirchengemeinde in Wilmersdorf mit dem Abend: "Aufräumen mit Klischees - Ein Abend über jüdisches Leben". 

Mirna Funk wurde 1981 in Ost-Berlin geboren und lebt in Berlin und Tel Aviv. Für ihren ersten Roman "Winternähe" (2015) erhielt sie den Uwe-Johnson-Preis für das beste Debüt. Im Februar 2021 erschien ihr zweiter Roman "Zwischen Du und Ich". Seit 2018 schreibt sie in der deutschen "Vogue" die Kolumne "Jüdisch heute". Zum Themenjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ist sie Gastgeberin des Podcasts #2021jlid, der ein differenziertes und realistisches Bild jüdischen Lebens in Deutschland zeichnen will.


Ab dem 8. Mai 2021 können Sie sich hier online für den Abend anmelden.
Zudem ist ein Livestream der Veranstaltung geplant.


Näheres zur Reihe und den Terminen finden Sie unter
www.cw-evangelisch.de/beziehungsweise

Foto: Shai Levy

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