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Samstag, 18. Mai 2019, 09:30 - 14:00 Uhr

Die EU-Bürger aus 27 Ländern können im Mai das Europaparlament wählen. Parteien trommeln für eine hohe Wahlbeteiligung, auch indem sie die Befürchtung befeuern, es könne einen Rechtsruck in der EU geben. Jene Parteien, die diesen Rechtsruck bewirken könnten, nutzen die Begriffe „Identität“ und „Heimat“, um Ängste vor Überfremdung und Verlust der Eigenständigkeit zu fördern. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um mit einem frischen Blick über diese Begriffe und ihre Bedeutung für uns nachzusinnen.

Nach einer Andacht in der Kirche Alt-Lietzow gehen wir zum Friedhof Luisen I und spüren den Wurzeln der Gemeinde nach. Wir widmen uns darauf Fragen nach unserem heutigen Heimatbegriff und seinen Grenzen, der Identität und den Dingen, die wir damit verbinden. Welche Themen sehen wir als bewahrenswert, welche als veraltet? Wie können wir dem Neuen/Fremden als Gemeinde Raum geben, ohne damit all das hinter uns zu lassen, was wir als Teil unserer Identität betrachten?

Um Anmeldung wird gebeten.

Gemeindebüro: info@luisenkirche.de, Tel.: (030) 341 90 61

Leitung: Charles du Vinage ist musikbegeisterter Osteuropa-Historiker, arbeitet für die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung und fühlt sich in der Luisengemeinde zu Hause.

Mitwirkende
Charles du Vinage
Ort
Kirche Alt-Lietzow, Alt-Lietzow 23, 10587 Berlin, Deutschland
Preis
kostenfrei