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Donnerstag, 16. September 2021, 19:30 Uhr

Als Ausfluss eines zunehmend kritischen Blicks auf die deutsche Vergangenheit, nicht nur die NS-Zeit, haben wir es seit etlichen Jahren vermehrt mit Initiativen zu tun, die fordern, nach mittlerweile umstrittenen Personen benannte Straßen oder Plätze umzubenennen. Diese Tendenz ist jüngst verschärft worden durch zusätzliche Impulse der sogenannten Identitätspolitik, in der es um Kampf von Anerkennung geht. Seit jeher fühlen sich benachteiligte bzw. sich so empfindende Gruppen samt ihren Unterstützern durch Namensgebungen mit tatsächlich oder vermeintlich rassistischem bzw. in anderer Weise diskriminierendem Hintergrund gekränkt und verlangen Änderung. Die Problematik solchen Begehrens wie dessen Anlass wird an konkreten Beispielen, hauptsächlich aus dem Berliner Stadtbild, verdeutlicht und kritisch diskutiert.

Peter Brandt ist ein deutscher Historiker und Professor im Ruhestand für Neuere und Neueste Geschichte an der Fernuniversität in Hagen.

Der Vortrag findet im Großen Saal statt und beginnt um 19:30 Uhr (Eingang Forckenbeckstraße).

Schutz vor Corona - die 3G-Regel
Bitte weisen Sie für die Teilnahme vor Ort nach, dass Sie vollständig gegen Corona geimpft (mindestens seit 14 Tagen), von Corona genesen oder offiziell getestet (Antigen- oder PCR-Test, nicht älter als 24 h) sind.

Weitere Informationen bei Pfr. Dr. Andreas Groß unter Telefon 030 82 79 22 79.

Kirche und Gesellschaft // "Umbenannte Straßen: Notwendig – oder Entsorgung von Geschichte?
Mitwirkende
Peter Brandt, Historiker und Professor im Ruhestand für Neuere und Neueste Geschichte an der Fernuniversität in Hagen.
Ort Ev. Kreuzkirchengemeinde, Hohenzollerndamm 130, 14199 Berlin
Preis
kostenfrei